Zeschke, Uwe

Uwe Zeschke, Bad Bevensen, 15.09.2021

Ein bisschen erblich vorbelastet bin ich ja: mein Großvater besaß in den Jahren 1900 bis 1920 ein Fotoatelier mit bis zu 6 Filialen in Berlin und ein Onkel war 30 Jahre lang Dorf-Photograph in einem kleinen schwedischen Ort.
Mit 14 bekam ich eine Agfa Clack, mit der ich die Radtouren mit Freunden durch Norddeutschland dokumentierte.

Ein WG-Genosse während des Studiums weckte dann das Interesse an der „richtigen“ Fotografie. Er lieh mir seine Olympus-Spiegelreflexkamera und brachte mir die Grundlagen der Dunkelkammer-Arbeit bei. Die schwarz-weiß-Vergrößerung einer Straßenszene in Göttingen hängt heute noch gerahmt in meinem Büro.

Mit der eigenen Minolta XD5, dann auch noch einer XD7 habe ich auf Reisen und bei Festen reichlich Dias, Farbbilder, aber auch immer mal wieder schwarz-weiß-Aufnahmen geschossen. In den 1980ern schloss ich mich einer Foto-AG in Lüneburg an und richtete mir im Badezimmer eine Dunkelkammer ein. Auch aus dieser Zeit hängt noch ein selbsterstellter 30x40-Abzug in s/w in meinem Büro.

Familien- und berufsbedingt folgte eine Zeit, in der viele Familien-, Garten- und Reisebilder entstanden, wobei ich aber schon einen gewissen künstlerisch-gestalterischen Anspruch hatte und nicht drauflos knipste.

Nach dem Renteneintritt und dem damit verbundenen Umzug nach Bad Bevensen suchte und fand ich in der Fotogilde Uelzen eine Gruppe Gleichgesinnter und begrüße die Herausforderung, zu den gestellten Themen Beiträge zu liefern, die in Ausstellungen gezeigt werden, auch wenn mir das Thema vielleicht gar nicht so liegt.



Meine Lieblingsmotive finde ich in der Natur: Landschaften, Tiere, Pflanzen. Hin und wieder auch mal Städte und Architektur. Besonders Spiegelungen haben es mir angetan, hauptsächlich in Wasser, aber es kann auch mal eine Glasfassade oder ein Fenster sein. Vor Menschen habe ich einen großen Respekt, deshalb gibt es wenige Porträts.

Mein Motto ist: kein Foto ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden kann. Deshalb habe ich es mir angewöhnt, alle guten Aufnahmen in Lightroom und manchmal auch in Affinity zu bearbeiten. Die Anpassungen sind im Wesentlichen die, die auch in der Dunkelkammer möglich sind: Freistellungen, Kontrast, Abdunklung oder Aufhellung von Partien und Retusche oder Vignettierung zur Eliminierung von störenden Flecken oder Partien im Bild. Aber auch experimentelle Verfremdungen probiere ich gern mal aus.nmnm
2017 bin ich auf die Flickr-Seite aufmerksam geworden. Dort hole ich mir viel Inspiration für Motive und für die Art der Darstellung. Seitdem präsentiere ich hin und wieder die Fotos, die ich selbst für gelungen halte, dort.
Wenn ich Dein Interesse geweckt habe schau’ sie Dir doch mal an, den Link findest Du unten.

Die Technik ist für mich nicht so wichtig, aber wen es interessiert: In der digitalen Welt habe ich mich in den letzten Jahren bei den Panasonic-Lumix-Modellen von der FZ18 bis zur (momentan) FZ1000 und G81 hochgearbeitet.

Email:wozzza@gmx.netFlickr: https://www.flickr.com/photos/utz-bilderstudio/



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